Lidchirurgie

Plastisch ästhetisch/kosmetisch:

  1. bei vielen Menschen entwickeln sich, insbesondere im höheren Lebensalter sogenannte "Schlupflider", medizinisch auch Blepharo - und Dermatochalasis genannt. Hierbei besteht ein Hautüberschuss im Bereich der Oberlider, der bei massiver Ausprägung sogar das Gesichtsfeld einschränken kann, ansonsten aber kosmetisch störend wirkt und den Eindruck "müder" Augen vermittelt.
    Hier bieten wir einen kosmetisch-plastischen ambulanten Eingriff an, bei dem in lokaler Betäubung die überschüssige Haut chirurgisch entfernt wird. Da der Schnitt in die Oberlidfalte gelegt wird, ist postoperativ in der Regel keine Narbe zu sehen.
  2. Faltenbildung im Stirnbereich: mimische Falten im Stirnbereich können für den Betreffenden oft sehr störend sein.
    Wir bieten hier eine Behandlung an, bei der im Faltenbereich mit feinen Kanülen ein Stoff gespritzt wird, der die mimische Muskulatur für einen Zeitraum von ca. 3-6 Monaten entspannt. Falten werden so deutlich weniger sichtbar. Der Stoff "Botolinumtoxin" oder kurz "Botox" ist im allgemeinen sehr gut verträglich und wird vom Körper selbst wieder abgebaut. Das gleiche Verfahren wird auch zur Behandlung von krankhaften Lidkrämpfen (sog. "Blepharospasmus" ) erfolgreich eingesetzt.

Medizinische Lid-Behandlungen:

  1. Ektropium/Entropium (Auswärts- und Einwärtsrollung der Lider): durch spezielle chirurgische Techniken können solche Stellungsfehler der Lidkante ambulant in lokaler Betäubung behoben werden. Die häufigste Ursache solcher fehlstellung ist die Erschlaffung von Bindegewebe im höheren Lebensalter. Solche Lidfehlstellungen sollten korrigiert werden, da sie zu Schäden am Auge selbst führen können. Bei Einwärtsrollung der Lidkante (Entropium) kann es zu störendem Schaben der Wimpern an der Hornhaut kommen, bei Auswärtsrollung zur mangelnden Benetzung der Augenoberfläche mit starken Rötungen und Reizzuständen sowie zum Tränenlaufen.
  2. Lidtumore: auch an der Lidkante können krankhafte Wucherungen entstehen die entweder nur kosmetisch störend sind (z.B. kl. Warzen oder Polypen), die Funktion des Lidapperates beeinträchtigen oder sogar bösartig sind (z.B. Basaliome) und zum Gewebsuntergang führen. Solche Tumorentfernungen müssen speziell im Augenbereich sehr sorgfältig und gewebssparend vorgenommen werden, damit die Funktion der Lider (Schutz und Benetzung der Augen) erhalten bzw. wieder hergestellt werden kann.